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Urnenbegräbnisstätte in Rockenberg

Projekte > Besondere Architektur+ Landschaftsarchitektur
 

Ausführung 2016

Die Veränderung in unserer Gesellschaft, zunehmende Mobilität, weit entfernte Arbeitsstätten, haben für traditionelle Rituale tiefgreifende Auswirkungen. iIn diesem Falle betrifft dies die Grabpflege.
Aus diesem Grund gewinnt das Urnenbegräbnis eine zunehmede Bedeutung. Diese Form der Bestattung hat eine jahrtausendealte Tradition, die allerdings in unserer historischen Tradition nicht verwurzelt ist.

Entwurfsgrundlagen- und Ansätze:

Eine Begräbnisstätte ist ein Ort der Trauer und der Erinnerung und soll als solche auch erkennbar sein.
Im Gegensatz zu uniformen, industriell gefertigten "Urnenstelen" war unser Ansatz einen Ort zu schaffen, der zum verweilen und Gedenken , zum innehalten einläd. Dem profanen soll ein sakrealer Ort entgegenwirken!
Das Gedenken an die Verstorbenen verlangt nach einem würdevollen Ort, der auch dazu beiträgt, den Friedhof in seiner traditionelen Bedeutung zu erhalten.
Der Geist des Ortes muss in die Entwurfskonzeption und das Bauwerk einfließen. Die Topografie wird in die Raum und Begräbnisanlagengestaltung mit einbezogen.
Die Urnenreihen werden in From geschwungener, dem Hangprofil angepasster Mauern erreichtet. Als Baumaterial dient ein gelber Sandstein, aus Niederschlesien, der in Farbe und Konsistenz dem in Rockenberg früher gebrochenen Sandstein sehr ähnelt. Der "Rockenberger Sandstein" ist ein in der nördlichen Wetterau, oft ortsbildprägend Verwendeter Mauerwerkstein. Leider wird dieses Material seit ca. 30 Jahren nicht mehr abgebaut. Das bekannteste Bauwerk, für dass dieser Stein verwendet wurde, isst wenig östlich zu finden: die staufische Münzenburg.


1. Bauabschnitt: ca. 60 Urnenbegräbnisstätten
2. Bauabschnitt (folgend): nochmals ca. 80 Begräbnisstätten



 
 
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